Wer sind wir? Warum sind wir? Was machen wir hier eigentlich?

 

Hier gibt es den Film zur Geschichte!!


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es war so um Anno 1438 (oder war es 1348 ?).
Unsere Geschichte beginnt mit der größten Naturkatastrophe seit Adam und Eva.
-Die Geburt von SVEN STOERENFRIED- ! Dieses Ereignis erschütterte den gesamten uns heute bekannten europäischen Kontinent. Das Licht der Welt erblickte unser Sven im rauhen Skandinavien; dies hatte zur Folge, daß sich das restliche Festland sicherheitshalber von Skandinavien trennte. (Nur die Finnen blieben kleben).
Sven Störenfried entstammt einer traditionsreichen skandinavischen Bootsbauerfamilie.
Doch zum Bootsbauen war er auf Grund seiner leider zwei linken Hände nicht geschaffen.
So wurde er Signalbläser im Hafen zu Trömse. Seine Aufgabe war es, die Schiffe sicher in den Hafen zu geleiten. Doch schon nach kurzer Zeit, war die Hafeneinfahrt völlig zerstört und auf Grund versunkener Schiffe unpassierbar. Sven wurde fristlos entlassen und des Landes verwiesen.

Da er nicht wusste wohin, sprang er kurzerhand ins Wasser und paddelte mit seinen zwei linken Riesenpranken durch den Ozean und landete schliesslich in der Hansestadt Lübeck.
Dort beantragte er im entsprechenden zuständigen Amt Asyl.
Damit ist Sven nachweislich der erste urkundlich erwähnte Asylbewerber.
(Tja, da kann man mal sehen .....)

Nachdem er einundfünfzig Formulare ausgefüllt ,22 Amtsgänge hinter sich gebracht, vier mal den Advokaten eingeschaltet (5 Advokat getrunken), drei mal vom Hund angepinkelt und fast wieder ausgewiesen wurde, erkannte man ihn aber zu guter letzt doch noch als Bürger Lübecks an.
Um dies würdig zu feiern, verschlug es ihn in die Taverne „ZUM GOLDENEN SCHUß“.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur gleichen Zeit auf einer fernen fernen nordischen Insel namens Schottland:
Ganz Schottland war von den Schotten dicht. Ganz Schottland?
Nein! In einem kleinen Dorf im nord-südlichen Hochland (oder war´s ost-westlich? – egal!) war kein Schotte mehr weit und breit zu sehen. Dies hatte einen Grund: Hier lebte unser kleiner John Mc-Heckmeck.
Jonny war sehr sehr begabt. Er konnte nämlich zaubern. Er konnte Luft zum Stinken bringen. Und so zauberte der kleine John tag ein tag aus, bis er merkte, daß keiner seines Clans mehr da war. Da bekam er einen Riesenschreck.
Doch glücklicherweise kam just in diesem Moment ein großer Heereszug vorbei und sammelte alle jungen Recken der Umgebung ein, um gemeinsam in die Schlacht gegen die Engeländer zu ziehen. Da niemand sonst mehr da war, namen sie trotz des strengen Geruchs unseren kleinen armen Jonny mit, welcher sich allerdings nicht sehr gut auf die Kunst des Schwertkampfes verstand. So drückten sie ihm eine große laute Trommel in die Hand, mit der er den Heereszug gegen die Engeländer anführen sollte. Doch Jonny trommelte sich solch einen Heck-Meck zusammen, daß das gesamte eigene Heer der Schotten völlig aus dem Rhythmus kam und wie wild anfing sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen.

Doch JUBEL! in diesem Moment entsinnte sich John seiner Fähigkeiten:

Um das Blatt noch zu wenden, ließ er einen seiner furtchbarsten Winde
gen´ Engeland gehen. Doch dann drehte der Wind!
Damit konnte der arme Jonny natürlich nicht rechnen. Die letzte Chance war in den Wind geblasen! Apropos „Blasen“.............!? (Eklig! Nicht wahr?!)
Diese hatte Jonny nämlich zu Hauf an seinen Füssen, nachdem er eiligen Fußes über die steinigen Highländs das Weite suchen musste.
Völlig erschöpft an den Klippen von Dundee angekommen, mobilisierte er all seine letzten Superwinde, stellte sich im 45 Grad-Winkel an die Klippen, furzte los und katapultierte sich mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit Richtung Lübeck und landete (Ihr werdet´s kaum glauben) direkt vor den Stufen der Schenke „Zum goldenen Schuß“!!!
(Tja, da waren´s schon zwei!)

 

 




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicht ganz so weit entfernt trug sich folgende folgenschwere Geschichte zu:
Der Taugenichts und Tagedieb Grinsegreis, seines Zeichens Narr am Hofe des Kurfürsten zu Colonia, hatte sich mal wieder an der Tochter des Kurfüsten gütlich getan.
Mit verhereenden Folgen! (Nicht nur Schokolade macht dick!)
Nachdem der Kurfürst den Bann über ihn ausgesprochen und eine beträchtliche Belohnung auf seinen Kopf ausgesetzt hatte, nahm der nun fogelfreie Grinsegreis schleunigst seine Beine unter die Arme (äh, in die Hände) und machte das er fortkam.
Von schlimmen Depressionen geplagt, da er seine Liebste wohl nie wieder sehen würde (na war eigentlich gar nicht so schlimm, aber er neigt halt zu Übertreibungen) reiste er nach Lübeck, um mit einem Schiff an den Rand der Erdenscheibe zu fahren um sich dort hinabzustürzen. Doch leider fuhr kein Schiff zum Rand der Erdenscheibe und so beschloss er seinen Kummer in der wohlbekannten Schenke „Zum Goldenen Schuß“ zu ertränken. Nach einigen Krügen Wein kam er aber auf die fixe Idee sich in die Latrinen zu stürzen
um sich dort zu ertränken.
John und Sven bekamen dies aber glücklicherweise mit und konnten ihn gerade noch am Schopfe fassen (welchen er zu diesem Zeitpunkt auch noch besaß!) und aus der Gülle herausziehen. Seit diesem Tag nennt man ihn in Insiderkreisen auch „Kloakus Grinsegreis der Schalk“ (aber das weiß ja zum Glück kaum einer)
(Tja, da waren´s schon drei!)

 








 

 

 

 

 

 





So, wolln wir mal durchrechnen! Einer fehlt noch !!
Ach ja, der Lumpenmichel! Ein Minensucher, äh Minnesänger und Barde, wie er im Buche steht, welches er nicht lesen kann.
Diesen, ach so belesenen Held der guten Töne (man könnte ihn auch Bardemeister nennen) ereilte das größte Glück, welches einem Spielmann widerfahren kann: Er wurde zum Sängerwettstreit auf die Wartburg geladen.
Dort trat er gegen die Creme de la Creme der Mittelalterszene an.
(da waren z. B. die Wildecker Schweinshaxen, die Steinhäger Schnapskarachos, die Trippers, der Neidhard vom reuigen Tal und der Oswald von Gallenstein, oder wie hießen die noch alle?)
Da war unser Lumpenmichel natürlich ein kleines Nichts gegen die! Und auch ansonsten ziemlich unbekannt! Aber er gab sein Bestes.
Was aber leider nicht gut genug war!
Und das Volk stürzte sich auf ihn um kein Autogramm zu bekommen. Da er solche Situationen allerdings gewöhnt war, kam er dem Volk zuvor und verschwand durch eine Geheimseitentür, die sich in einer Nische hinter einem schweren dicken Vorhang, auf welchem sich eine Jagdszene aus dem 12. Jhd. befand (dieser Vorhang war ein Erbstück von Hugo dem Schrecklichen, der seiner Frau in einer regnerischen feuchtwarem Sommernacht auf einer Insel nahe eines bis heute nicht bekannten Stammes der Uhurgohorsbongohumba-Indianer einen selbstgehäckelten Klopapier-rollenüberzug schenkte), auf dem auch Wildschweine und Rehe zu sehen waren.

Tage- und Nächtelang stolperte er durch die Finsternis des Geheimganges, bis er endlich ein Licht erblickte.
Da war eine Tür!
Auf der stand „Geheime Kellertür der Schenke „Zum Goldenen Schuß“
Tritt ein !!!
Was für ein Zufall!
Und er trat die Tür ein !!!









Und am siebten Tage war es vollbracht.
- SPECTACULATIUS -
Und Gott sah, daß es gut war !!!

Hier gibt es den Film zur Geschichte!!